staunen, nicht ärgern

Die offene Gesellschaft und ihre Romantik

Wenn man also über die offene Gesellschaft debattiert, dann bringt uns Platon da nicht weiter. Da müssen wir z.B. über eine Umwandlung des Informationsfreiheitsgesetzes in ein Transparenzgesetz nachdenken, denn das Informationsfreiheitsgesetz, das es theoretisch ermöglichen soll, den Staat zu zwingen, interessante Informationen rauszurücken, läuft vollständig ins Leere, zumindest hat es der Autor noch nie geschafft, über diesen Weg die Informationen zu erhalten, dabei ging es immer um Daten mit einem Euro Zeichen, die er haben wollte. Kein Mensch weiß, wieso das Teil https://deutsch.vhs-lernportal.de/ sagenhafte 24 Millionen Euro gekostet hat, der Autor hält das für maximal 80 000 Euro umsetzbar, kein Mensch weiß, warum der Bundesanzeiger and den DuMont & Schauberg verkauft wurde und die Gewinnmarge qua Gesetz gleich mitgeliefert wurde, kein Mensch weiß, was das Goethe Institut mit 240 Millionen Euro Subvention pro Jahr anstellt etc. etc. etc.. Ein Weg in die offene Gesellschaft wäre ein Transparenzgesetz. Nicht der Bürger muss nachfragen, sondern der Staat hat alle Daten online zu stellen. Wenn es aber konkret um Euros geht, dann ist Schluss mit dem Wahren, Schönen und Guten. Zumindest diesbezüglich herrscht Einigkeit bei allen Parteien.

Das Fazit aus dem Ganzen ist simpel. Die offene Gesellschaft kann nur mit einer gut ausgebildeten Bevölkerung funktionieren. Das Motto „no child left behind“ ist also eine ernste Angelegenheit. Daran hängt die offene Gesellschaft. Die offene Gesellschaft hängt an der Qualität der Wahlentscheidungen und die hängt davon ab, inwieweit die Leute Alternativen rational bewerten können. Dann kann man sich immer noch irren, aber man sollte schon verstehen, worin der Denkfehler bestanden hat.

 

 

 

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